Projekt

Weiter unten durftet ihr schon einmal in die Projekt-Werkstatt des Wpu 9/10 werfen. Hiersind jetzt einige Ergebnisse zu sehen, die sich zum Teil mit schwierigen Themen beschäftigen. Deshalb haben auch alle zu ihren Arbeiten Texte geschrieben.

Morsal „Sehnsucht nach Frieden 4“

Diese Arbeit zeigt etwa 10 Schlösser und dazu nur einen Schlüssel. Hinter den Schlössern verbergen sich positive Dinge wie Arbeit, Erfolg, Frieden usw. Man muss den Schlüssel benutzen um dorthin zu gelangen (Schlüssel = Frieden).


Pashtane „Kopf voller Gedanken“

Ich hatte mir zunächst überlegt, einen Kopf zu gestalten und bestimmte Symbole zu finden, die die Gedanken darstellen sollten. Ich fand zahlreiche Symbole, die jeder kennt und jeder deuten kann, zum Beispiel das Herz für Liebe, die Taube für Frieden oder eine Waffe für Krieg.
Später habe ich mir überlegt, dass es für den Betrachter so zu einfach wäre, meine Darstellung zu verstehen und zu erklären. Ich wollte es ein bisschen schwieriger gestalten und die Symbole sollten nicht so leicht zu verstehen sein. Ich kam auf die Idee mit einem Netz aus Fäden darzustellen, wie unsere Gedanken mitunter verknüpft sind. An den Fäden befinden sich Fragezeichen.
Außerdem habe ich meiner Figur den Mund verschlossen um zu zeigen, dass wir nicht immer über alles reden oder Fragen stellen, die man vielleicht nicht beantworten kann, zum Beispiel „Warum ist Krieg in einem Land?“, „Wann hören die Probleme auf?“ oder „Wie wird die Zukunft aussehen?“.
So kann sich jeder überlegen, was ihm gerade durch den Kopf geht oder was er sagen oder fragen möchte. Dazu müsste er auch den Mund öffnen, um seinen Gedanken sprachlich darzustellen.


wpu-16-p3-aMorsal „Sehnsucht nach Frieden“

Die Arbeit zeigt eine Person ohne Kopf. Diese Person kann nicht überlegen, welche Folgen ihr Handeln hat. Sie kann nicht über Gut und Böse nachdenken.


wpu-16-p4-aVeronika „Die Zukunft liegt in Gottes Hand“

Das Thema „Die Zukunft liegt in Gottes Hand“ bedeutet, das alles, was in der Vergangenheit oder Zukunft passiert ist/ passieren wird, in Gottes Hand liegt, denn er allein entscheidet, welchen Weg wir gehen oder was uns alles erwartet. Wir Menschen können Gottes Pläne nicht wissen oder hellseherisch erfahren, weil nur Gott allein das weiß. Deswegen heißt der Titel: „Die Zukunft liegt in Gottes Hand“.
Ich habe mir gedacht, dass ich dass alles durch Symbole darstelle. Zum Beispiel steht die Hand für Gottes Hand und die Uhr für die Zeit, also Vergangenheit und Zukunft.
Ich habe noch andere Entwürfe gemacht. Eine Uhr mit hängenden Schlüsseln, die Erinnerungen darstellen sollte, ebenso eine Uhr mit verknoteten Pfaden.
Meine Schwierigkeiten lagen bei der Gipshand, weil es schwer war, die Hand herzustellen, ohne dass sie bricht. Sie war leider nicht heile aus der Gussform zu entnehmen.


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Allegra „Stechen im Herzen – Stechende Schmerzen“

Das Thema meiner Arbeit ist „Schmerz“. Ich selbst verbinde mit diesem Wort viel – wie aus guten Zeiten, von guten Menschen, einem guten Leben plötzlich das einzig Verbleibende der Schmerz ist.
Es fühlt sich an wie Splitter im Herzen und dieses Gefühl verdeutliche ich an diesem Herzen, das zerstört und voller Splitter ist. Diese Splitter (schmerzhafte Erinnerungen) bleiben und sind fest verankert.
Jeder kennt die Floskel vom Herzschmerz – ich verbinde damit aber nicht nur Liebeskummer sondern auch jeden psychischen Schmerz, der mich im Herzen trifft.
Das Herz ist anatomisch korrekt dargestellt, da es einen echten Schmerz im echten Leben darstellen soll.
Das dunkelrote Herz besteht aus Ton. Es trägt Plexiglassplitter in sich.


Morsal „Sehnsucht nach Frieden 3“

Diese Plastik zeigt ein Mädchen, das in einem durchsichtigen Behälter sitzt. Sie möchte hinaus, aber sie kann nicht.
Sie ist nicht frei – als Zeichen für ein Land, wo kein Frieden ist. Ein Land ohne Frieden ist genau wie ein Gefängnis.


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Cintia „Der Raum“

Thema meiner Arbeit ist die Kindheit.
Die Arbeit handelt von meinen Erinnerungen an die Kindheit.
Auf meinem Bild kann man eine Tür sehen, die sich zu einem dunklen Raum öffnet. In der Tür steht ein kleines Mädchen und ein schwarzer Schatten hält sie zurück. Der Raum ist sozusagen der „Glücksraum“, den das Mädchen nicht betreten darf. Inmitten des Raumes liegt ein roter Ball mit weißen Pünktchen. Das Mädchen wirft einen Schatten, der lacht, in den Raum.
Der Hintergrund ist schwarz, im Raum sind bunte Flecken, die für glückliche Erinnerungen stehen.


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Laura „Die Welt mal anders“

Das Thema meiner Arbeit ist, das ich die Weltkugel in einer anderen Art und Weise darstellen wollte. Meine Idee ist, dass ich die Weltkugel in Pyramidenform darstellen will.
Ich bin auf die Idee gekommen, weil ich die Welt liebe und gerne viel auf Reisen gehen möchte, wenn ich erwachsen bin.
Ich mag die Welt als Planeten.
Zuerst wollte ich malen, aber die Idee räumlich umzusetzen, fand ich dann passender.
Meine Vorgehensweise war, dass ich die Pyramide mit Maschendraht geformt habe, indem ich mir vier Dreiecke zugeschnitten habe. Hinzu kam ein Quadrat als Grundfläche.
Und dann habe ich alle Flächen verbunden und mit Kleisterpapier beklebt. So entstand die Form. Anschließend wurde sie mit Acrylfarbe bemalt.
Das Schwierige an meiner Arbeit war der Zusammenbau der Pyramidenteile.

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