ArtCage

Konzept

Der ArtCage ist ein mobiler Ausstellungsraum.

Der ArtCage besteht aus vier Wänden und einem Stoffhimmel. Er ist immer quadratisch. Diese Form ist vorgegeben. Teile der Wand können durch Projektionsflächen für Beamer- oder Folienprojektionen ersetzt werden. Lautsprecher, Kameras, Mikrofone, Sensoren, Tasten können installiert werden.

Der ArtCage ist ein pansensualer Raum, er kann alle Sinne – Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken- ansprechen. Er ist statisch, dynamisch und interaktiv gestaltbar. Er ermöglicht durch seine geschlossene Form das zeitweilige Verlassen des Schulraumes; durch die Tür wird ein virtuell außerschulischer Raum betreten. Das empfundene Verlassen des Schulraumes ist die Voraussetzung dafür sich als Betrachter auf ein Thema einzulassen, das nicht an Schule erinnert.

Im ArtCage können Dinge gesetzt, gestellt, gelegt, gehängt und auf jede erdenkliche Weise angebracht werden.
Der ArtCage ist der Auseinandersetzung mit Kunst vorbehalten. Seine Ausgestaltung ist immer das Ergebnis der Beschäftigung mit jeweils einem Thema. Das Thema seinerseits ist so gewählt, dass sehr unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung möglich sind. Die individuellen Ergebnisse werden im ArtCage weniger aufgehängt sondern vielmehr installiert. Sie sollen sich aufeinander beziehen und wie Mosaiksteine ein Gesamtbild ergeben.

ArtCage Traum

In der Arbeit am ArtCage „Traum“ begegnen die SchülerInnen Werken von Hieronymus Bosch, Heinrich Füssli, Sandy Skoglund, Mariusz Kruk und Katharina Fritsch. Sie entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Weltsicht, Ziel und Darstellungsweise dieser Künstler aus fünf Jahrhunderten.

Als Favoritin stellt sich Sandy Skoglund heraus, so dass ein ArtCage entsteht, der stark an ihre Installationen erinnert: Der ArtCage wird in einen Traumraum verwandelt. Aus einem Wandschrank kriechen merkwürdige Traumwesen und bevölkern allmählich das Zimmer, in sich dem neben dem Schrank noch ein Stuhl, ein Bord und ein leeres Bild befinden.

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9b 2012 bru

ArtCage „Himmel voller Geigen“

Die Dokumentation dieser ArtCages ist verschollen. Er war – den Begriff wörtlich nehmend – als Himmel gestaltet in dem mehrere Dutzend Geigen -gemalte und gebaute- zu sehen waren. An den Wänden waren Kopfhörer angebracht, über die verschiedenartige Geigenmusik zu hören war. Auf der Projektionsfläche war eine tanzende Geige zu sehen, ein Stop-Motion-Film von Martin.

AG Schulgestaltung 2009 bru

ArtCage „Deep Blue“

Der ArtCage ist ungenügend dokumentiert. Er war der Versuch, zu Dunkelblau zu assoziieren. Auf der Grundlage der folgenden Mindmap und nach Begegnung mit Werken der dort genannten Künstler entstanden Bilder zu den assoziierten Begriffen. Diese wurden als Schleife auf eine Fläche projiziert.

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WPU 9 200? bru